Ethnobotanik
Xtra Taxus – Eine psychoaktive Gattung
Ethnobotanische Betrachtung
Im Gegensatz zum Fliegenpilz – nur, um ein Beispiel zu nennen - hält die Eibe (Taxus spp.), was der Volksmund verspricht: Taxus-Arten sind außerordentlich giftig und der Verzehr des Samens, der Rinde oder des Nadelwerks hochgefährlich. Aufgrund der allgemein bekannten Gefahr ranken sich um diese Pflanze vielerlei Mythen, welche vom einen zum anderen weitergegeben werden. Neben einer knapp gehaltenen, einführenden botanischen und historischen Übersicht untersucht vorliegende Arbeit die Psychoaktivität der Gattung.
09.07.2026
Text: Markus Berger
Taxus baccata L. (Familie Eibengewächse; Taxaceae) ist ein bis zu 15 Meter hoher, harzloser, immergrüner Baum mit flachen, dunkelgrünen, an der Oberseite glänzenden, unten matten Nadeln und zweihäusigen männlichen und weiblichen Blüten, welche von April bis Mai blühen. Die hellroten Früchte bilden sich von August bis Oktober.
Traditionelle volkstümliche Bezeichnungen für den Baum sind u.a. Barlind (finn.), ...


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