Ethnobotanik
Xtra Copal - „Das Gehirn des Himmels“
Beim Copal ist es wie bei anderen Baumharzen, die als Räucherstoffe eingesetzt werden (z.B. Dammar, Drachenblut, Elemi und Weihrauch): Die Handelsbezeichnungen sind häufig etwas irreführend und geben keinerlei Auskunft über die botanische Quelle. So ähnlich war es auch schon bei den Maya und Azteken, die unter den Namen „copalli“ und „copalquahitl“ ebenfalls kein bestimmtes Harz von einem feststehenden Lieferanten verstanden. Vielmehr war es so, dass die Begriffe auch damals schon als Sammelbezeichnung für verschiedene Harze unterschiedlicher Herkunft genutzt wurden.
19.09.2025
Das ursprüngliche bzw. originäre und aus Mesoamerika stammende Copal wird überwiegend aus Protium copal, Pinus pseudostrobus oder aus einer der vielen Bursera-Arten gewonnen. Aufgrund der Tatsache, dass in der modernen wissenschaftlichen Terminologie der Begriff Copal (auch Kopal) inzwischen als Sammelbegriff für sämtliche Harze verwendet wird, die häufig subfossiler Natur sind und sich durch eine harte Beschaffenheit sowie einen hohen Schmelzpunkt ...


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