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Deutscher Hanfverband wird eingetragener Verein
Der DHV informiert
Der Verband trägt damit offiziell den Namen „DHV – Deutscher Hanfverband e.V.“. Die seit 2004 bestehende Organisationsform als Einzelunternehmen wird aufgegeben. Nach Angaben des DHV soll die Vereinsstruktur die politische Arbeit erleichtern und den Verband unabhängiger und zukunftsfähiger machen. Zugleich sollen die bisherigen schlanken Strukturen und effizienten Arbeitsabläufe erhalten bleiben. Die bisherige Unternehmensstruktur habe zudem wiederholt für Irritationen gesorgt. Bei der Gründungsversammlung des inzwischen eingetragenen Vereins wurde Georg Wurth zum ersten Vorsitzenden gewählt. Christian Müller, bislang organisatorischer Geschäftsführer des DHV, übernimmt das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden. Nach Angaben des Verbandes wechseln sämtliche bisherigen Mitarbeiter in den Verein. Auch die Unterstützerstruktur wird angepasst: Aus den bisherigen „Fördermitgliedern“ werden künftig „Förderer“. Bereits bestehende Fördermitglieder wurden aufgefordert, ihre Unterstützung für den neuen Verein zu bestätigen.
Bei den Beitragsrechnungen soll künftig keine Umsatzsteuer mehr ausgewiesen werden. Nach Angaben des DHV gilt dies auch für Spenden. Der Verband erklärt, dadurch stehe der jeweilige Förderbeitrag beziehungsweise die Spende vollständig für seine politische Arbeit zur Verfügung. An seiner politischen Zielsetzung will der DHV festhalten. Der Verband setzt sich weiterhin für die vollständige Legalisierung von Cannabis ein. Der Wechsel vom Einzelunternehmen zum eingetragenen Verein stellt nach Darstellung des DHV damit vor allem eine organisatorische Neuausrichtung bei gleichzeitiger personeller und politischer Kontinuität dar.


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