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Kultur

Trump unterzeichnet Lockerung von Forschungsauflagen für Psychedelika

Washington. US-Präsident Donald Trump hat am 18. April eine neue Verordnung zur Lockerung von Forschungsauflagen für psychedelische Substanzen unterzeichnet. Ziel ist es, Studien zu möglichen therapeutischen Anwendungen von Wirkstoffen wie Psilocybin, LSD und Ibogain deutlich zu beschleunigen. Die Anordnung sieht vor, bürokratische Hürden für Forschende abzubauen und die Zusammenarbeit zwischen der US-Arzneimittelbehörde Food and Drug Administration (FDA) und dem Ministerium für Veteranenangelegenheiten zu verbessern. Dadurch sollen klinische Studien schneller durchgeführt und Daten effizienter ausgetauscht werden. Bei der Unterzeichnung im Weißen Haus wurde Trump unter anderem von Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. sowie medizinischen Fachleuten begleitet. Auch der Podcaster Joe Rogan, ein Befürworter eines erleichterten Zugangs zu psychedelischen Substanzen, war anwesend. Derzeit gelten viele dieser Stoffe in den USA als Substanzen mit hohem Missbrauchspotenzial und sind nicht für medizinische Zwecke zugelassen. Diese Einstufung erschwert ihre wissenschaftliche Erforschung erheblich. Die neue Regelung ändert daran zunächst nichts, soll jedoch den Weg für eine mögliche spätere Neubewertung ebnen, falls die FDA einen medizinischen Nutzen bestätigt. Hintergrund der Initiative ist unter anderem die wachsende Forschung zu möglichen Behandlungen für psychische Erkrankungen wie Depressionen und posttraumatische Belastungsstörungen, insbesondere bei Kriegsveteranen. Studien deuten darauf hin, dass klassische Antidepressiva bei einigen Betroffenen nur begrenzt wirken oder unerwünschte Nebenwirkungen haben. Nach Angaben des US-Veteranenministeriums nahmen sich im Jahr 2023 mehr als 6.000 Veteranen das Leben. Vor diesem Hintergrund wird verstärkt nach alternativen Therapieansätzen gesucht. Trump verwies bei der Unterzeichnung auch auf das Psychedelikum Ibogain, dem er eine deutliche Linderung von Angst- und Depressionssymptomen zuschrieb. Quelle Wir verweisen in diesem Zusammenhang auch auf den Offenen Brief und die Stellungnahme von Praktikern zur verantwortungsvollen Entwicklung von Ibogain in den Vereinigten Staaten. Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir schreiben Ihnen als ein Zusammenschluss von Praktikerinnen und Praktikern, Forschenden, Klinikerinnen und Klinikern sowie Integrationsspezialistinnen und -spezialisten mit direkter, langjähriger Erfahrung in der Arbeit mit Iboga und Ibogain in unterschiedlichen Kontexten. Das wachsende Interesse an Ibogain in den Vereinigten Staaten — einschließlich öffentlicher Investitionen, neu entstehender klinischer Behandlungswege und öffentlich-privater Partnerschaften — stellt eine bedeutsame Verschiebung darin dar, wie diese Methode verstanden und in größerem Maßstab angewendet wird. Wir erkennen die Bemühungen an, die darauf abzielen, mehr Bewusstsein, Sicherheit und Legitimität für etwas zu schaffen, das lange am Rand existierte. Gerade weil dieser Moment von solcher Tragweite ist, sehen wir uns veranlasst, uns direkt zu Wort zu melden. Hier den Offenen Brief lesen
Psychedelika-USA
Trump unterzeichnet Lockerung von Forschungsauflagen für Psychedelika
Washington. US-Präsident Donald Trump hat am 18. April eine neue Verordnung zur Lockerung von Forschungsauflagen für psychedelische Substanzen unterzeichnet. Ziel ist es, Studien zu möglichen therapeutischen Anwendungen von Wirkstoffen wie Psilocybin, LSD und Ibogain deutlich zu beschleunigen. Die Anordnung sieht vor, bürokratische Hürden für Forschende abzubauen und die Zusammenarbeit zwischen der US-Arzneimittelbehörde Food and Drug Administration (FDA) und dem Ministerium für Veteranenangelegenheiten zu verbessern. Dadurch sollen klinische Studien schneller durchgeführt und Daten effizienter ausgetauscht werden. Bei der Unterzeichnung im Weißen Haus wurde Trump unter anderem von Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. sowie medizinischen Fachleuten begleitet. Auch der Podcaster Joe Rogan, ein Befürworter eines erleichterten Zugangs zu psychedelischen Substanzen, war anwesend. Derzeit gelten viele dieser Stoffe in den USA als Substanzen mit hohem Missbrauchspotenzial und sind nicht für medizinische Zwecke zugelassen. Diese Einstufung erschwert ihre wissenschaftliche Erforschung erheblich. Die neue Regelung ändert daran zunächst nichts, soll jedoch den Weg für eine mögliche spätere Neubewertung ebnen, falls die FDA einen medizinischen Nutzen bestätigt. Hintergrund der Initiative ist unter anderem die wachsende Forschung zu möglichen Behandlungen für psychische Erkrankungen wie Depressionen und posttraumatische Belastungsstörungen, insbesondere bei Kriegsveteranen. Studien deuten darauf hin, dass klassische Antidepressiva bei einigen Betroffenen nur begrenzt wirken oder unerwünschte Nebenwirkungen haben. Nach Angaben des US-Veteranenministeriums nahmen sich im Jahr 2023 mehr als 6.000 Veteranen das Leben. Vor diesem Hintergrund wird verstärkt nach alternativen Therapieansätzen gesucht. Trump verwies bei der Unterzeichnung auch auf das Psychedelikum Ibogain, dem er eine deutliche Linderung von Angst- und Depressionssymptomen zuschrieb. Quelle Wir verweisen in diesem Zusammenhang auch auf den Offenen Brief und die Stellungnahme von Praktikern zur verantwortungsvollen Entwicklung von Ibogain in den Vereinigten Staaten.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir schreiben Ihnen als ein Zusammenschluss von Praktikerinnen und Praktikern, Forschenden, Klinikerinnen und Klinikern sowie Integrationsspezialistinnen und -spezialisten mit direkter, langjähriger Erfahrung in der Arbeit mit Iboga und Ibogain in unterschiedlichen Kontexten. Das wachsende Interesse an Ibogain in den Vereinigten Staaten — einschließlich öffentlicher Investitionen, neu entstehender klinischer Behandlungswege und öffentlich-privater Partnerschaften — stellt eine bedeutsame Verschiebung darin dar, wie diese Methode verstanden und in größerem Maßstab angewendet wird. Wir erkennen die Bemühungen an, die darauf abzielen, mehr Bewusstsein, Sicherheit und Legitimität für etwas zu schaffen, das lange am Rand existierte. Gerade weil dieser Moment von solcher Tragweite ist, sehen wir uns veranlasst, uns direkt zu Wort zu melden.

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