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Langsames Ausatmen erhöht Risikobereitschaft in Experiment
Studie: Non-pharmakologische Arbeit
Eine Atemtechnik mit verlängertem Ausatmen kann die Aktivität des parasympathischen Nervensystems steigern und das Verhalten bei riskanten Entscheidungen beeinflussen. Das zeigt die Studie „Slow breathing impacts inter-organ dynamics modulating brain function and risk behavior“, die in Neuron - A Cell Press Journal erschienen ist.
Die Forschenden ließen Teilnehmende während einer Aufgabe zu riskanten Entscheidungen verschiedene Atemprotokolle anwenden. Gleichzeitig wurden Gehirnaktivität mittels funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) sowie mehrere physiologische Parameter erfasst.
ie Ergebnisse zeigen, dass verlängertes Ausatmen die parasympathische Herzaktivität erhöhte. Zugleich trafen die Teilnehmenden häufiger riskante Entscheidungen, was mit einer gesteigerten Sensitivität für Belohnungen einherging.
Nach Einschätzung der Autorinnen und Autoren deuten die Ergebnisse darauf hin, dass eine bewusste Regulation des autonomen Nervensystems über die Atmung wertbasierte Entscheidungen beeinflussen kann. Die Studie liefert damit neue Hinweise auf die Bedeutung von Wechselwirkungen zwischen Herz, autonomem Nervensystem und Gehirn bei menschlichen Entscheidungsprozessen.
Paper: Huang, W., Schmidt, M., Rebollo, I., Molter, F., Pu, M., Keweloh, B. et al. (2026), Slow breathing impacts inter-organ dynamics modulating brain function and risk behavior, bioRxiv, 2026-01.


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