Kambô und plötzlicher Tod
Allerdings sind auch Nebenwirkungen wie Tachykardie, Blutdruckschwankungen und gastrointestinale Beschwerden bekannt, was zur Vorsicht mahnt. In einer neu erschienenen Übersichtsarbeit wurde der Zusammenhang zwischen Kambô-Anwendung und dem Risiko eines tödlichen Verlaufs untersucht.
Eine Literaturrecherche ergab, dass bislang nur wenige Todesfälle beschrieben wurden. Diese dokumentierten Fälle weisen jedoch auf ernstzunehmende Gefahren wie plötzlichen Herztod und Speiseröhrenruptur hin – insbesondere bei Personen mit bestehenden Risikofaktoren.
Zur rechtzeitigen Erkennung solcher Zwischenfälle ist eine sorgfältige epidemiologische und toxikologische Überwachung erforderlich, zumal die Isolierung der in Kambô enthaltenen Peptide mit erheblichen Herausforderungen verbunden ist.
Studie: Sacco MA, Gualtieri S, Spiliopoulou C, Sakelliadis EI, Verrina MC, Aquila I. (2025), Kambo Administration and Its Association With Sudden Death: Clinical and Forensic Perspectives From a Systematic Review, Cureus. 18;17(1): e77646.


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