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Niederländische Bürgermeister für Legalisierung

Insgesamt 37 Bürgermeister der Niederlande unterzeichneten ein im September 2021 veröffentlichtes Manifest, das an die niederländische Regierung gerichtet ist und in welchem unter anderem auch die Legalisierung weicher Drogen gefordert wird. Das in vier Kapitel unterteilte Dokument liefert Lösungsvorschläge zur Beseitigung sogenannter «subversiver Kriminalität». Dass sich der gesamte dritte Abschnitt der Schrift dabei mit Drogenkriminalität befasst, ist wenig verwunderlich, mahnen Experten doch bereits seit Dekaden, dass die (fast) weltweite Prohibition der meisten psychoaktiven Substanzen organisierten kriminellen Strukturen nur zuträglich ist. Dazu heißt es im kürzlich veröffentlichten niederländischen Drogenpolit-Text gleich zu Beginn des dritten Abschnitts: »Allein die Tatsache, dass ein Produkt illegal ist, treibt seinen Preis in die Höhe und erhöht somit seinen Wert. Das Verbot weicher Drogen macht den Handel mit ihnen für das organisierte Verbrechen attraktiv (...). Wir sprechen uns für die Abschaffung dieses Modells aus. Schließlich akzeptieren wir Verkäufe durch Regulierung, dann sollte auch die Produktion reguliert werden. Mit der Legalisierung entfällt die Eintrittskarte in die schwere Kriminalität«. Die Verfasser sprechen sich klar für eine Regulierung statt Dämonisierung der Cannabispflanze aus. So schreiben sie im Vorwort ihres Manifests: »Die Verwaltungen kämpfen seit Jahren gegen diese Auswüchse. Wir machen strenge Vorschriften, noch strengere Verordnungen, halten Kriminelle von schutzbedürftigen Bewohnern fern, rollen Hanffarmen und Drogenlabors auf, durchkämmen gemeinsam mit Polizei und Staatsanwaltschaft die Gemeinde, aber nach jedem Sieg liegt der Horizont ein Stück weiter weg«. Außerdem fordern die Politiker mehr Geld für justizielle und polizeiliche Abläufe, um zu verhindern, dass Jugendliche in kriminelle Milieus abrutschen. Quellen: rtvnoord.nl rtlnieuws.nl
Insgesamt 37 Bürgermeister der Niederlande unterzeichneten ein im September 2021 veröffentlichtes Manifest, das an die niederländische Regierung gerichtet ist und in welchem unter anderem auch die Legalisierung weicher Drogen gefordert wird. Das in vier Kapitel unterteilte Dokument liefert Lösungsvorschläge zur Beseitigung sogenannter «subversiver Kriminalität». Dass sich der gesamte dritte Abschnitt der Schrift dabei mit Drogenkriminalität befasst, ist wenig verwunderlich, mahnen Experten doch bereits seit Dekaden, dass die (fast) weltweite Prohibition der meisten psychoaktiven Substanzen organisierten kriminellen Strukturen nur zuträglich ist. Dazu heißt es im kürzlich veröffentlichten niederländischen Drogenpolit-Text gleich zu Beginn des dritten Abschnitts:
»Allein die Tatsache, dass ein Produkt illegal ist, treibt seinen Preis in die Höhe und erhöht somit seinen Wert. Das Verbot weicher Drogen macht den Handel mit ihnen für das organisierte Verbrechen attraktiv (...). Wir sprechen uns für die Abschaffung dieses Modells aus. Schließlich akzeptieren wir Verkäufe durch Regulierung, dann sollte auch die Produktion reguliert werden. Mit der Legalisierung entfällt die Eintrittskarte in die schwere Kriminalität«.
Die Verfasser sprechen sich klar für eine Regulierung statt Dämonisierung der Cannabispflanze aus. So schreiben sie im Vorwort ihres Manifests:
»Die Verwaltungen kämpfen seit Jahren gegen diese Auswüchse. Wir machen strenge Vorschriften, noch strengere Verordnungen, halten Kriminelle von schutzbedürftigen Bewohnern fern, rollen Hanffarmen und Drogenlabors auf, durchkämmen gemeinsam mit Polizei und Staatsanwaltschaft die Gemeinde, aber nach jedem Sieg liegt der Horizont ein Stück weiter weg«.
Außerdem fordern die Politiker mehr Geld für justizielle und polizeiliche Abläufe, um zu verhindern, dass Jugendliche in kriminelle Milieus abrutschen. Quellen: rtvnoord.nl rtlnieuws.nl
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