Hanf
Mehr Krankenhauseinweisungen seit Cannabis-Teillegalisierung?
Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf
Seit der Teillegalisierung von Cannabis ist die Zahl der Krankenhauseinweisungen wegen akuter gesundheitlicher Probleme in Deutschland gestiegen.
Das zeigt eine wissenschaftliche Auswertung des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums für den Zeitraum Januar 2022 bis September 2025. Den Ergebnissen zufolge stiegen die Behandlungen aufgrund akuter Rauschzustände um rund ein Drittel, cannabisbedingt aktivierte Psychosen nahmen um ein Sechstel zu. Dies entspricht bundesweit etwa 1.000 zusätzlichen Fällen. Die Zahl der Einweisungen wegen einer wie auch immer gearteten Cannabis-Gebrauchsstörung bei Erwachsenen blieb hingegen unverändert.
Da die Zahl der Konsumierenden laut anderen Studien kaum gestiegen ist, vermuten die Forschenden einen Zusammenhang mit dem erleichterten Zugang zu hochpotentem Medizinalcannabis aus Apotheken. Die Hamburger CDU bewertete die Studienergebnisse als Warnsignal und gesundheitliches Risiko.


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