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Keine schnelle Lösung für die Crack-Krise
Einschätzung von Zürcher Suchtexperte Philip Bruggmann
Im Gespräch mit der Neuen Zürcher Zeitung erläutert der Suchtexperte Philip Bruggmann, warum es schwierig ist, Menschen mit einer schweren Crack-Abhängigkeit von der Straße wegzubekommen und welche Ansätze die Situation entschärfen könnten.
Bruggmann ist Chefarzt am Arud Zentrum für Suchtmedizin in Zürich. Nach Angaben der Arud geht es in dem Interview insbesondere um die Hintergründe der aktuellen Crack-Krise und mögliche Wege, mit der offenen Drogenszene umzugehen.
Die aktuelle Problematik zeigt sich an mehreren Orten der Stadt. Unter anderem an der Gessnerallee beim Zürcher Hauptbahnhof kommt es zu offenem Crack-Konsum und Drogenhandel. Die Stadt und die Polizei versuchen, mit verschiedenen Maßnahmen auf die Situation zu reagieren.
Eine kurzfristige Lösung erwartet Bruggmann nicht. Der Titel des Interviews bringt seine Einschätzung auf den Punkt: „Eine schnelle Lösung für die Crack-Krise wird es nicht geben.“ Zugleich bleibt der Suchtexperte laut dem NZZ-Autor trotz der erneuten Zuspitzung optimistisch.
Die Zürcher Entwicklung verdeutlicht damit ein Problem, das inzwischen mehrere Schweizer Städte betrifft: Der zunehmende Crack-Konsum stellt die etablierte Drogenpolitik vor neue Herausforderungen, für die es bislang keine einfache oder schnelle Antwort gibt.


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