Lucys Magazin - Logo Alles, was deinen Geist bewegt

Gesundheit

Hanf

Deutschland: Liberalisierung von Nutzhanf

Das deutsche Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) arbeitet seit etwa zwei Jahren an Entwürfen für eine Liberalisierung von Nutzhanf (das sogennante Nutzhanfliberalisierungsgesetz, kurz NLG). Dies geht aus Referentenentwürfen hervor, die auf der offiziellen Webpräsenz der Behörde veröffentlicht worden sind. Die jüngste dieser Veröffentlichungen ist auf den 8. Juli 2024 datiert. Im Gesetzesentwurf wird die Bedeutung des Nutzhanfanbaus für nachhaltige Rohstoffe, Klimawandel-Abmilderung und Biodiversität hervorgehoben. Obwohl die Anbaufläche von Nutzhanf in Deutschland in den letzten Jahren gestiegen ist, hat der Anbau weiterhin einen Nischencharakter und die Anbaufläche ist zuletzt sogar gesunken. Dies wird auf wirtschaftliche, rechtliche und bürokratische Gründe zurückgeführt. Es besteht eine hohe rechtliche Unsicherheit bezüglich des Umgangs mit Nutzhanf. Das Ziel des Gesetzesentwurfs ist es, mehr Rechtssicherheit zu schaffen und die Betätigungsfelder im Nutzhanfsektor zu erweitern. Es wird jedoch (eigenartigerweise) klargestellt, dass der Verzehr von Cannabisprodukten zu Rauschzwecken, wie Edibles, mit dem Nutzhanfliberalisierungsgesetz nicht erlaubt sein soll. Die Faserpflanze kann zu zahlreichen Materialien verarbeitet werden, z.B. zu Seilen und anderen Textilien, zu Industriewerk- und Treibstoffen sowie zu Papier, Kunststoff und vielem anderen mehr. Die zu diesen Zwecken angebauten Hanfpflanzen enthalten bislang maximal 0,3 Prozent des psychoaktiven Cannabinoids THC (Tetrahydrocannabinol) und haben daher keine berauschenden Eigenschaften. Ressource: www.bmel.de
Deutschland: Liberalisierung von Nutzhan...
Deutschland: Liberalisierung von Nutzhanf -
Das deutsche Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) arbeitet seit etwa zwei Jahren an Entwürfen für eine Liberalisierung von Nutzhanf (das sogennante Nutzhanfliberalisierungsgesetz, kurz NLG). Dies geht aus Referentenentwürfen hervor, die auf der offiziellen Webpräsenz der Behörde veröffentlicht worden sind. Die jüngste dieser Veröffentlichungen ist auf den 8. Juli 2024 datiert. Im Gesetzesentwurf wird die Bedeutung des Nutzhanfanbaus für nachhaltige Rohstoffe, Klimawandel-Abmilderung und Biodiversität hervorgehoben. Obwohl die Anbaufläche von Nutzhanf in Deutschland in den letzten Jahren gestiegen ist, hat der Anbau weiterhin einen Nischencharakter und die Anbaufläche ist zuletzt sogar gesunken. Dies wird auf wirtschaftliche, rechtliche und bürokratische Gründe zurückgeführt. Es besteht eine hohe rechtliche Unsicherheit bezüglich des Umgangs mit Nutzhanf. Das Ziel des Gesetzesentwurfs ist es, mehr Rechtssicherheit zu schaffen und die Betätigungsfelder im Nutzhanfsektor zu erweitern. Es wird jedoch (eigenartigerweise) klargestellt, dass der Verzehr von Cannabisprodukten zu Rauschzwecken, wie Edibles, mit dem Nutzhanfliberalisierungsgesetz nicht erlaubt sein soll. Die Faserpflanze kann zu zahlreichen Materialien verarbeitet werden, z.B. zu Seilen und anderen Textilien, zu Industriewerk- und Treibstoffen sowie zu Papier, Kunststoff und vielem anderen mehr. Die zu diesen Zwecken angebauten Hanfpflanzen enthalten bislang maximal 0,3 Prozent des psychoaktiven Cannabinoids THC (Tetrahydrocannabinol) und haben daher keine berauschenden Eigenschaften. Ressource: www.bmel.de
Anzeige
hormagazin

Kommentare

Anzeige
cb-expo

Hanf

Cannabis am Steuer: 3,5 Nanogramm THC ne...
Cannabis am Steuer: 3,5 Nanogramm THC neuer Grenzwert
Ratgeber "Kiffen und anschließendes Autofahren: Eine strafbare Kombination"

Neueste Top Artikel

Lucys Mix

Experten sehen Chancen in Entkriminalisi...

Entscheidend sind Begleitmaßnahmen

Experten sehen Chancen in Entkriminalisierung sämtlicher Drogen
Die Entkriminalisierung von Drogen kann nach Einschätzung von Fachleuten zu einer besseren öffentlichen Gesundheit beitragen, wenn sie mit einem Ausbau von Prävention, Suchthilfe...

Hanf

Studie: Keine kurzfristigen Veränderunge...

Das Robert-Koch-Institut informiert

Studie: Keine kurzfristigen Veränderungen beim Cannabiskonsum Jugendlicher nach Gesetzesänderung
Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat eine Auswertung veröffentlicht, die die Entwicklung des Cannabiskonsums junger Menschen in Deutschland über einen Zeitraum von 2008 bis 2025...

Hanf

Cannabis-Präventionsprogramm X-CAN

Studie untersucht digitales Cannabis-Spiel für Jugendliche

Cannabis-Präventionsprogramm X-CAN
Am Deutschen Zentrum für Präventionsforschung und Psychische Gesundheit des Uniklinikums Würzburg wird derzeit das digitale Cannabis-Präventionsprogramm X-CAN erforscht.