Hanf
Xtra Sex und Cannabis
Cannabis als Aphrodisikaum. Hippies und Cannabis-Connaisseure sprechen schon lange darüber – auflagenstarke Tageszeitungen ziehen mittlerweile nach und fragen sich: «Kann Cannabis den Sex verbessern?». Was ist dran an der Behauptung? Reines Klischee aus der «Flower-Power-Ära», Placebo-Effekt oder greifbare Tatsache? Sex unter dem Einfluss von Psychotropika ist ein alter Hut. Seien es aphrodisierende Wundermittel, alkoholische Getränke, aber auch illegalisierte Substanzen. Handelt es sich um synthetische Drogen, so wird üblicherweise von «Chemsex» (auch: «Party and Play») gesprochen. Neben diesen Substanzen gilt aber gerade Cannabis als Stimulanz und Verstärker par exellence – was bei geübten Cannabis-Freunden, zumindest laut Eigenaussagen, gut funktioniert. Inhalt Cannasex – Sex Yoga, Tonikum und Reefer Madness Die Studienlage zu Cannabis und Sex Cannabis ist kein Potenzmittel Geschlechtsspezifische Unterschiede und widersprüchliche Studienergebnisse Wie wird die Wahrnehmung beim Sex durch Cannabis gesteigert? Wie verlässlich wirkt Cannabis beim Sex? Was tun, wenn es schief geht? Cannasex – Sex Yoga, Tonikum und Reefer Madness Nicht erst die sogenannte Hippie-Bewegung entdeckte die sexuell stimulierenden Wirkungen von Cannabis. Bereits in der Atharvaveda – einem der heiligen Bücher des Hinduismus, das etwa im Jahr 1000 v.u.Z. enstanden ist – werden Zubereitungen aus dem indischen Hanf für das Liebesleben besprochen (vgl. Aldrich 1977, S. 228). Aldritch (1977, S. 229) schreibt darüber hinaus: »Sex-Yoga entwickelte sich gleichzeitig mit dem «Drogen-Yoga» in der späten vedischen Epoche. Die Chandogya Upanishad vergleicht den sexuellen Akt mit einem vedischen Feueropfer: „Die Frau ist das Feuer, ihr Schoß der Brennstoff, die Einladung des Mannes der Rauch. Die Tür ist die Flamme, das Eintreten die Glut, die Lust der Funke. In diesem Feuer bilden die Götter die Opfergabe.“« Cannabis fügt sich passend in dieses Bild, da es in der Hindu-Volksmedizin »als exzellentes Aphrodisiakum gehandelt .« (vgl. auch: Campbell 1894) (In der zeitgenössischen Rezeption wird Sex-Yoga insbesondere den tantrischen Lehren zugeschrieben, was heute jedoch eher als neumodische Verknüpfung von «New Age» und traditionellen Lehren verstanden wird, auch bekannt als «Neo-Tantra».) Auch dem Westen sind die aphrodisierenden Eigenschaften des Cannabis vor der «Reefer-Madness-Ära» durchaus bekannt gewesen. So waren handgefertigte Pillen und Extrakte keine Seltenheit in US-amerikanischen Apotheken. Erst die nahezu apokalyptische Kriminalisierung machte aus dem Liebesmittel eine willensraubende Substanz, die vor allem Frauen zu vermeintlich «sexuellem Fehlverhalten» verleiten sollte, indem sie »relations with negros and entertainers« aufnahmen. Letztlich war es diese rassistische und sexistische Propaganda, die dabei half, dass Cannabis einer widersinnigen Prohibition zum Opfer fiel, deren Konsequenzen auch heute noch spürbar sind. Die Studienlage zu Cannabis und Sex In Deutschland waren die Themen wie lustbetonte Sexualität und hedonistischer Drogengebrauch lange Zeit ein gesellschaftlich heißes Eisen. Öffentliche Debatten über Sex, der nicht Sünde war, oder dem Arterhalt dienen sollte, waren kaum denkbar. Erst die rebellierenden Subkulturen der ausgehenden 1960er Jahre eröffneten den betreffenden Diskurs und damit auch das Forschungsfeld. Während seiner Zeit am Hamburger Institut für Sexualforschung veröffentlichte der renommierte Sex- und Drogenforscher Günter Amendt unter dem Titel «Haschisch und Sexualität» (1974) eine der ersten ernstzunehmenden Studien zum Thema. Sein Resümee: »Die in der Öffentlichkeit — teilweise auch der wissenschaftlichen Öffentlichkeit den Drogen Haschisch und LSD zugeschriebene Eigenschaft, sexuell positiv stimulierend zu sein, läßt sich aus dem Untersuchungsmaterial schlüssig nicht ableiten, obwohl einige Angaben Hinweise auf die Richtigkeit dieser Hypothese geben. Aber wenn auch fraglos ein signifikanter Zusammenhang zwischen Sexualverhalten in der Subkultur und bestimmten in der Subkultur gebrauchten Drogen festzustellen ist, so ist damit noch nicht die Frage beantwortet, in welcher Abhängigkeit die jeweiligen Variablen zueinander stehen« (Amendt 1974, S. 109, eigene Hervorhebung). Nur wenige zeitgenössische Studien widmen sich dem Thema. Eine der umfassenderen Erhebungen zu diesem «Pharmacosex» (vgl. Moyle et al. 2020) trägt den Titel «Wirkungen psychoaktiver Substanzen auf das Bedürfnis nach Liebe, Zärtlichkeit und Sex sowie auf die sexuelle Performance» von Joachim Eul und Rolf Verres (2016). Die Studie adressiert 1616 drogenerfahrene Personen mit anonymen Fragebögen zu Veränderungen im Bedürfnis nach Liebe und Zärtlichkeit, im Bedürfnis nach Sex sowie in der Fähigkeit zur Ausführung von Sex nach dem Konsum neun verschiedener, standardmäßig erfasster, sowie 25 weiterer Drogen im Vergleich zum nüchternen Normalzustand. Dabei wurde die größte Steigerung des Bedürfnisses nach Liebe – verbunden mit einer deutlich angehobenen Libido – dem MDMA (Ecstasy) und nachfolgend Cannabis zugeschrieben. Kokain befähigt der Studie zufolge zu sexueller Mehrleistung, führt jedoch nicht zur Steigerung von Liebes- oder Nähebedürfnis. Hier das Ergebnis der Studie zusammengefasst: „Die Wirkungen psychoaktiver Substanzen auf Liebe und Sexualität können zwar von der Art und der Dosis der konsumierten Droge abhängen; zusätzlich zu den Wechselwirkungen zwischen psychoaktiven Substanzen, Sexualhormonen und Neurotransmittern spielen jedoch auch Set (Einstellungen und Motive der Konsumenten, Merkmale der Paarbeziehung) sowie das Setting (situative Kontextbedingungen) eine Rolle bei drogeninduzierten Veränderungen sexuellen Erlebens. Eine erhöhte Libido geht vor allem beim Konsum von MDMA (Ecstasy) und Cannabis oft mit einem erhöhten Bedürfnis nach Liebe und Zärtlichkeit einher. Bei Speed, Kokain, hochdosiertem Alkohol oder Poppers wirkt – insbesondere bei Männern – das Bedürfnis nach Sex signifikant stärker erhöht als das Bedürfnis nach Liebe. Eine Entkoppelung von sexueller Erregung und Liebesgefühlen kann u.U. eine verstärkte Bereitschaft zu problematischem Verhalten wie etwa Nichtbeachtung von Empfängnisverhütung oder (sexuellen) Gewalttaten nach Konsum dieser Substanzen mit sich bringen. Umgekehrt kann eine Verstärkung von Liebesgefühlen nach dem Konsum von Substanzen wie Ecstasy oder Cannabis zu einer positiven Bewertung dieser Substanzen beitragen“ (Eul/Verres 2016, S. 159, eigene Hervorhebung). Cannabis ist kein Potenzmittel Doch wer nun glaubt, die Wirkung von Cannabis sei ähnlich der blauen Pillen zur Potenzsteigerung, der irrt. Die gesunde und verstärkende Wirkung von Cannabis auf das Erleben des Liebesaktes hängt von vielen Faktoren ab, weshalb es besser von erfahrenen oder zumindest geübten Personen im klaren Konsens zur Lustintensivierung eingesetzt werden sollte. Es schaltet das Empfinden nicht ab, im Gegenteil. Auch Amendt (1974, S. 110) bemerkt in seiner Studie: »Die Ergebnisse meiner Untersuchung zeigen, daß außerhalb liegende Persönlichkeitsvariablen hinzukommen müssen, um den entsprechenden Drogen die beschriebene Wirkung zu verleihen.« Wer sich für Pharmacosex interessiert, sollte also die Erwartungshaltung hinten anstellen und mit vertrauensvollen Partnern experimentieren. Die bekannte «blauen Pille» vermag es zwar, eine ziemlich lange (mitunter unangenehme) Erektion zu provozieren, wirklich steuerbar ist dieser Zustand jedoch nicht. Mit dem was im Cannabis-Rausch oder mittels MDMA passiert, ist das nicht zu vergleichen. Die Hoffnung der Forschenden in den 70ern, Eerektile Dysfunktion und andere sexuelle Hindernisse mit Cannabis effektiv behandeln zu können, erfüllte sich nicht (vgl. auch: Pizzol et al. 2019). Geschlechtsspezifische Unterschiede und widersprüchliche Studienergebnisse Laut einer Studie von Lynn et al. (2019, S. 192) gibt es deutliche Anzeichen dafür, dass Cannabis das sexuelle Erleben von Frauen deutlich verbessert. Die Autoren berichten: «Die meisten Frauen berichteten über eine Steigerung des Sexualtriebs, eine Verbesserung des Orgasmus, eine Abnahme der Schmerzen». Diese Erkenntnis wird von einigen weiteren Studien unterstützt (vgl. Wiebe/Just 2019; Kasman et al. 2020). Bei Männern präsentiert sich die Studienlage ambivalenter: Während einige Studien einen Zusammenhang zwischen Cannabiskonsum und erektiler Dysfunktion (Pizzol et al. 2019) sowie weiteren sexuell-relevanten Pathologien sehen, deuten andere Studien auf eine qualitative Verbesserung des sexuellen Erlebens hin (Bhambhvani et al. 2020; Shiff et al. 2021). Die Gründe für diese widersprüchlichen Ergebnisse sind multifaktoriell. Einerseits handelt es sich bei den Studien zum größten Teil um selbst berichtete Online-Umfragen, die in ihrer Repräsentativität und Aussagekraft immer als eingeschränkt gelten (im Gegensatz zu kontrollierten Studien), andererseits unterscheiden sich die Konsummuster in einer binären Geschlechteraufteilung stark. So wird üblicherweise davon ausgegangen, dass männliche Cannabisgebraucher eine höhere Konsumfrequenz aufweisen und dabei höhere Dosen konsumieren, wobei auch die Tendenz zum Mischkonsum mit Alkohol und Tabak erhöht ist (Cuttler/Mischley/Sexton 2016). Alle der genannten Faktoren begünstigen – statistisch betrachtet – das Risiko, erektile Dysfunktionen zu erleiden (Allen/Walter 2018). Wie wird die Wahrnehmung beim Sex durch Cannabis gesteigert? Zu dieser Frage gibt es bisher keine abschließenden Forschungsergebnisse, wobei eine enge Verknüpfung zwischen dem körpereigenen Endocannabinoidsystem mit den für das Sexualverhalten assoziierten Hormonen und Neurotransmittern nachgewiesen ist (vgl. Lynn et al. 2019, S. 193; Pfaus 2009). Eine beliebte Theorie kann wie folgt zusammengefasst werden: Die permanente Flut von Eindrücken, Signalen und Reizen, denen der Mensch ständig ausgesetzt ist, muss durch das Gehirn gefiltert werden, damit eine funktionale Wahrnehmung (und damit Handlungsfähigkeit) gewährleistet ist. Das geschieht an bestimmten Synapsen und nennt sich «Gate Controlling», ein Begriff aus der Schmerzmedizin. So kann ein Bewegungsreiz beispielsweise durch einen Schmerzreiz überlagert werden. Tritt dann «Ruhe» ein, macht sich der Schmerzreiz wieder bemerkbar. Ein anderes Beispiel ist die Wahrnehmung von Kleidung im Alltag. Üblicherweise wird der Reiz des «Angekleidet-Seins» herausgefiltert, solange nichts Außergewöhnliches passiert, damit relevantere Signale passieren können. Brennt die Hose, kommen die nun sehr wichtigen Signale wieder zum Vorschein. Wird nun dieser Filter durch Cannabinoide reduziert, steigen die Eindrücke an, die verarbeitet werden müssen. Das Kurzzeitgedächtnis kann dadurch überfordert werden, mit den bekannten Folgen der Vergesslichkeit. Dabei sind es vermutlich die vermehrten Informationen, welche zu einer höheren Fehlerquote führen können (vgl. auch: Pollan 2011 „Cannabis, The Importance of Forgetting, and the Botany of Desire“). Um Irritationen zu vermeiden, wird nicht zuletzt aus diesem Grund eine vorsichtige Anfangsdosierung empfohlen. Beim Sex ist dies möglicherweise einer der Gründe für die intensivierte Wahrnehmung von Gefühlen und Reizen. Möglicherweise, weil der wissenschaftliche Beleg dafür bislang noch nicht vollständig erbracht wurde. Bei den obigen Gedanken handelt es sich um Schlussfolgerungen auf der Basis von vereinfacht dargestellten Vorgängen in der Neurophysiologie sowie zahlreichen Erfahrungsberichten. Wie verlässlich wirkt Cannabis beim Sex? Wie sich diese Regulation der Filterfunktion auf den sexuellen Akt auswirkt, hängt neben den obigen Ausführungen sowohl von weiteren biochemischen Vorgängen als auch von den persönlichen Erfahrungen der Versuchspersonen ab. Wer den Cannabisrausch genießt und sich spielerisch auf die neue Erfahrung einlassen kann, wird eher eine bereichernde Erfahrung erleben, als Menschen, die vom Cannabis ein chemisches Wundermittel erwarten. Die erste Empfehlung und Regel lautet wie so oft: Start low, go slow. Es lohnt sich immer, mit geringer Dosierung zu beginnen. Die Dosis kann dann nach Bedarf langsam gesteigert werden, um eine Überdosierung unwahrscheinlich werden zu lassen, bei der man womöglich mit den überwältigenden Gefühlen nicht mehr klar kommt. Soloexperimente sind erlaubt, wenn man noch unsicher ist. Auch autoerotische Orgasmen können mit Cannabis intensiviert werden und mit etwas Erfahrung werden Spiele mit anderen sicherer. Absprachen sind ggf. ein gutes «Gerüst», aber sie sollen nicht den Fluss des Spiels blockieren. Absprachen über Signale und «Safewords» sind dagegen bindend, und bleiben es auch im Rausch von Sativa und Co. Ein trauriges Beispiel aus dem eigenen Umfeld: Ein junger Erwachsener aus gutbürgerlichem Hause backt Haschkekse. Die Mutter wird darauf aufmerksam. Sie überredet ihren Sohn, ihr zwei der Kekse abzugeben. Da die Frau nicht sehr glücklich in ihrer Ehe war, und weil ihr Sohn immer so lustig war, wenn er diese Kekse gebacken hatte, teilte sie diese mit ihrem Mann, ohne ihn über die Wirkung zu informieren – auch aus Furcht den Sohn damit an den autoritären Vater auszuliefern. Sie versprach sich davon endlich wieder einen heiteren Abend mit ihrem Ehepartner. Also essen sie zusammen die Kekse und setzen sich ins Wohnzimmer vor den Fernseher wie jeden Abend. Der Vater trinkt einen Whisky in der üblichen, nicht ganz so geringen Menge dazu. Irgendwann versteht sie nicht mehr, was im Fernseher geredet wird, und bittet ihren Mann, mal nachzusehen, was da nicht stimmt. Er findet das auch irgendwie seltsam, steht auf und läuft gegen den Wohnzimmerschrank. Sie bekommt Panik, er schimpft, dass ihm die Kollegen wohl KO-Tropfen in den Whisky getan haben und wankt ins Bett. Sie sitzt mit ihrem Gefühlschaos total high alleine im Wohnzimmer, der Abend ist gelaufen. Was als Anekdote witzig klingt, ist für die Betroffenen ein Desaster. Intransparenz oder gar das Unterschieben einer mit Cannabis angereicherten Speise sind selbstverständlich tabu. Cannabis macht nicht willenlos, auch wenn die lange und niederträchtige Propaganda der Reefer Madness das suggerieren will. Was also tun, wenn es schief geht? Was tun, wenn es doch daneben geht? Keine Panik. Ein Abbruch ist keine Niederlage. Das Spiel kann immer wieder gestartet werden. Darüberhinaus können hohe Dosen von CBD die Wirkung von THC abmildern. Aber Vorsicht: Zu niedrige Dosierungen wirken dagegen bei manchen Personen verstärkend. CBD wirkt nicht bei allen Menschen gleich stark, scheint aber bei der überwiegenden Mehrheit der Personen zuverlässig auf den THC-Rausch einzuwirken. Flüssigkeiten, Snacks, Ruhe können Wunder wirken. Zeigt, dass ihr da seid, wenn ihr gebraucht werdet, aber drängt nicht, ihr könnt später über die Situation reden. Eine Hand vorsichtig auf die Schulter gelegt, oder einfach daneben sitzen, genügt oftmals schon. Will die Person alleine sein, muss auch das beachtet werden. Erinnert euch daran, dass fast alle negativen Episoden mit dem akuten Rausch enden, und sorgt dafür, es bis dahin nicht zu verschlimmern. Wenn ihr eine gute Situation schafft, mit Menschen, die ihr liebt (oder lediglich sexuell anziehend findet) und denen ihr vertraut, könnt ihr mit Cannabis zweifellos intensiven, guten Sex erfahren. Wie gut die Mischung aus Cannabis und Sex funktionieren kann – wenn alle involvierten geübte Cannabiskonsumierende sind – zeigt die folgende Zuschrift, die uns über Social Media erreicht hat: Cannabis und Sex: Zwei meiner Lieblingsthemen vereint. Ich empfinde den Sex immer viel intensiver, egal bei welcher Art von Berührung ... Ein wahres Feuerwerk. Das gehört definitiv zu unseren Lieblingsbeschäftigungen, wenn wir dann mal nicht zu faul sind. Aber durch eins lässt sich dem ganzen noch die Krönung aufsetzen: Man verlagert das ganze nach draußen in die Natur, ein schöner Weiher im Wald, keine Sau da, nur das Zwitschern der Vögel, das Rauschen des Wassers und der Wind zwischen den Bäumen ... Viel Spaß! Literatur: Aldrich, M. R. (1977): Tantric Cannabis Use in India. In: Journal of Psychedelic Drugs, 9. Jg., H. 3, S. 227–233. Allen, M. S./Walter, E. E. (2018): Health-Related Lifestyle Factors and Sexual Dysfunction: A Meta-Analysis of Population-Based Research. In: The Journal of Sexual Medicine, 15. Jg., H. 4, S. 458–475. Amendt, G. (1974): Haschisch und Sexualität. Eine empirische Untersuchung über die Sexualität Jugendlicher in der Drogensubkultur. Stuttgart. Bhambhvani, H. P./Kasman, A. M./Wilson-King, G./Eisenberg, M. L. (2020): A Survey Exploring the Relationship Between Cannabis Use Characteristics and Sexual Function in Men. In: Sexual Medicine, 8. Jg., H. 3, S. 436–445. Campbell, J. M. (1894): Note on the religion of Hemp. In: Report of the Indian Hemp Drugs Commission. Cuttler, C./Mischley, L. K./Sexton, M. (2016): Sex Differences in Cannabis Use and Effects: A Cross-Sectional Survey of Cannabis Users. In: Cannabis and Cannabinoid Research, 1. Jg., H. 1, S. 166–175. Eul, J./Verres, R. (2016): Wirkungen psychoaktiver Substanzen auf das Bedürfnis nach Liebe, Zärtlichkeit und Sex sowie auf die sexuelle Performance – Ergebnisse einer Umfragestudie bei 1 616 Personen mit überwiegend multipler Drogenkonsumerfahrung. In: Suchttherapie, 17. Jg., H. 04, S. 153–160. Kasman, A. M./Bhambhvani, H. P./Wilson-King, G./Eisenberg, M. L. (2020): Assessment of the Association of Cannabis on Female Sexual Function With the Female Sexual Function Index. In: Sexual Medicine, 8. Jg., H. 4, S. 699–708. Lynn, B. K./López, J. D./Miller, C./Thompson, J./Campian, E. C. (2019): The Relationship between Marijuana Use Prior to Sex and Sexual Function in Women. In: Sexual Medicine, 7. Jg., H. 2, S. 192–197. Moyle, L./Dymock, A./Aldridge, A./Mechen, B. (2020): Pharmacosex: Reimagining sex, drugs and enhancement. In: The International Journal on Drug Policy, 86. Jg. Pfaus, J. G. (2009): REVIEWS: Pathways of Sexual Desire. In: The Journal of Sexual Medicine, 6. Jg., H. 6, S. 1506–1533. Pizzol, D./Demurtas, J./Stubbs, B./Soysal, P./Mason, C./Isik, A. T./Solmi, M./Smith, L./Veronese, N. (2019): Relationship Between Cannabis Use and Erectile Dysfunction: A Systematic Review and Meta-Analysis. In: American Journal of Men’s Health, 13. Jg., H. 6, S. 1557988319892464. Pollan, M. (2011): Michael Pollan: „Cannabis, The Importance of Forgetting, and the Botany of Desire“. https://www.youtube.com/watch?v=S7QA7Ae1ENA (7. Februar 2022). Shiff, B./Blankstein, U./Hussaen, J./Jarvi, K./Grober, E./Lo, K./Lajkosz, K./Krakowsky, Y. (2021): The impact of cannabis use on male sexual function: A 10-year, single-center experience. In: Canadian Urological Association Journal, 15. Jg., H. 12, S. E652–E657. Wiebe, E./Just, A. (2019): How Cannabis Alters Sexual Experience: A Survey of Men and Women. In: The Journal of Sexual Medicine, 16. Jg., H. 11, S. 1758–1762. Oliver Waack-Jürgensen & Dirk Netter
03.10.2022
Cannabis als Aphrodisikaum. Hippies und Cannabis-Connaisseure sprechen schon lange darüber – auflagenstarke Tageszeitungen ziehen mittlerweile nach und fragen sich: «Kann Cannabis den Sex verbessern?». Was ist dran an der Behauptung? Reines Klischee aus der «Flower-Power-Ära», Placebo-Effekt oder greifbare Tatsache?
Sex unter dem Einfluss von Psychotropika ist ein alter Hut. Seien es aphrodisierende Wundermittel, alkoholische Getränke, aber auch illegalisierte Substanzen. Handelt ...


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