Lucys Magazin - Logo Alles, was deinen Geist bewegt

Kultur

Podcast über Absinth und Absinthismus

Interessantes zur Kulturgeschichte des Absinths, zum Verbot und der Relegalisierung sowie zum Absinthismus präsentiert ein Podcast, den unsere Redaktion in den Weiten des Internets gefunden hat. Im Allgemeinen ist Absinthe, zumindest im Vergleich mit anderen Spirituosen, in mitteleuropäischen Gefilden relativ unpopulär, obgleich die «Grüne Fee» von renommierten Künstler/innen und anderen Persönlichkeiten sehr gern konsumiert wurde und wird: Unter anderem Charles Baudelaire, Edgar Alan Poe, Vincent van Gogh, Aleister Crowley und Oscar Wilde liebten den von Thujon und Alkohol induzierten psychotropen Effekt, der weit über die normale Wirkung des Alkohols hinausgeht und dafür bekannt ist, u.a. die Wahrnehmung von Grüntönen zu intensivieren. Viele Sorten von «Markenabsinthen», die man im Supermarkt bekommt, sind gar keine. Echten Absinth macht beispielsweise aus, dass er ohne Farbstoffe hergestellt wurde – die stechend grünen Absinth-Imitate im Discounter-Regal sind oft mit Lebensmittelfarbe angereichert und auch hinsichtlich der Zutatenliste mit «reinem» Absinth nicht zu vergleichen. Urtümlicher Absinth besteht aus dem destillierten ätherischen Öl des Wermuts (Artemisia absinthium), welches zusammen mit Anis, Fenchel, Melisse, Ysop und anderen Gewürzkräutern in hochprozentigem Alkohol bereitet wurde. Heutzutage hat man mehrere Kräuter, Früchte und Samen für die Zubereitung von köstlichem Absinth zur Verfügung. Diese sind von eigenem, meist starkem Geschmack und können je nach Vorliebe individuell beigegeben werden. Die erhöhte Zugabe von Wermut steigert nicht nur den bitteren Geschmack des fertigen Getränks, sondern auch dessen Thujon-Gehalt, der letztlich für die psychoaktive Wirkung des Absinth sorgt. Im Podcast «Geschichten aus der Geschichte» geht es in Folge 298 um die Wermutspirituose und deren Kulturgeschichte: »Wir springen in dieser Folge ins 18. Jahrhundert, in welchem ein französischer Arzt namens Pierre Ordinaire ein Getränk erfindet, das Frankreich – und die Welt – nachhaltig prägen sollte. Das Getränk: Absinth! Wir sprechen über den Ursprung, seine Erfolgsgeschichte und schließlich sein eigenes Krankheitsbild: den Absinthismus.« Hörtipp der Redaktion! www.geschichte.fm
Artemisia_absinthium
Podcast über Absinth und Absinthismus -
Interessantes zur Kulturgeschichte des Absinths, zum Verbot und der Relegalisierung sowie zum Absinthismus präsentiert ein Podcast, den unsere Redaktion in den Weiten des Internets gefunden hat. Im Allgemeinen ist Absinthe, zumindest im Vergleich mit anderen Spirituosen, in mitteleuropäischen Gefilden relativ unpopulär, obgleich die «Grüne Fee» von renommierten Künstler/innen und anderen Persönlichkeiten sehr gern konsumiert wurde und wird: Unter anderem Charles Baudelaire, Edgar Alan Poe, Vincent van Gogh, Aleister Crowley und Oscar Wilde liebten den von Thujon und Alkohol induzierten psychotropen Effekt, der weit über die normale Wirkung des Alkohols hinausgeht und dafür bekannt ist, u.a. die Wahrnehmung von Grüntönen zu intensivieren. Viele Sorten von «Markenabsinthen», die man im Supermarkt bekommt, sind gar keine. Echten Absinth macht beispielsweise aus, dass er ohne Farbstoffe hergestellt wurde – die stechend grünen Absinth-Imitate im Discounter-Regal sind oft mit Lebensmittelfarbe angereichert und auch hinsichtlich der Zutatenliste mit «reinem» Absinth nicht zu vergleichen. Urtümlicher Absinth besteht aus dem destillierten ätherischen Öl des Wermuts (Artemisia absinthium), welches zusammen mit Anis, Fenchel, Melisse, Ysop und anderen Gewürzkräutern in hochprozentigem Alkohol bereitet wurde. Heutzutage hat man mehrere Kräuter, Früchte und Samen für die Zubereitung von köstlichem Absinth zur Verfügung. Diese sind von eigenem, meist starkem Geschmack und können je nach Vorliebe individuell beigegeben werden. Die erhöhte Zugabe von Wermut steigert nicht nur den bitteren Geschmack des fertigen Getränks, sondern auch dessen Thujon-Gehalt, der letztlich für die psychoaktive Wirkung des Absinth sorgt. Im Podcast «Geschichten aus der Geschichte» geht es in Folge 298 um die Wermutspirituose und deren Kulturgeschichte:
»Wir springen in dieser Folge ins 18. Jahrhundert, in welchem ein französischer Arzt namens Pierre Ordinaire ein Getränk erfindet, das Frankreich – und die Welt – nachhaltig prägen sollte. Das Getränk: Absinth! Wir sprechen über den Ursprung, seine Erfolgsgeschichte und schließlich sein eigenes Krankheitsbild: den Absinthismus.«
Hörtipp der Redaktion! www.geschichte.fm
Anzeige
hormagazin

Kommentare

Anzeige
cb-expo

Kultur

auto_import_163160_James-Cameron-und-Psychedelika
James Cameron und Psychedelika
James Francis Cameron ist ein schillernder Name im Filmgeschäft. Neben Avatar und Titanic wurde der kanadische Filmproduzent und -regisseur, Drehbuchautor und dreifacher...

Neueste Top Artikel

Kultur

Coca-Blaetter

Der Kampf um das kulturelle Erbe und den rechtlichen Status einer Pflanze, die den Rohstoff für einen globalen Milliardenmarkt liefert.

Xtra Wem gehört die Coca?
Coca ist nicht gleich Kokain – und doch behandelt das internationale Drogenkontrollsystem die Pflanze wie eine verbotene Droge. Indigene setzen sie seit Jahrhunderten für...

Kultur

Vorschau-Barnim-Schlutze
Xtra «Wir befinden uns in einer globalen Transformation»
Unter dem Namen Akasha Project produziert Barnim Schultze aus Berlin psychedelische Musik und Audiokunst, die beim Hören psychoaktive Zustände und ein erweitertes Bewusstsein...

Kultur

tim-cooper-FolqiosWgdM-unsplash-scaled

Die kalte Faust der Repression

Xtra Drogenkrieg in Russland
Russland führt Krieg, nicht nur gegen die Bevölkerung der Ukraine, Georgiens oder Tschetscheniens. Russlands Innenpolitik ist von Gewalt, Willkür und Ausgrenzung bestimmt. Die...