Nana Nauwald: Kunst als Tor zu anderen Welten
1990 änderte sich ihr Lebensweg durch die Heirat mit Bruno Martin und führte sie in die Lüneburger Heide, wo das Atelier zum Mittelpunkt ihres Schaffens wurde. Von dort aus reiste sie in die Welten indigener Kulturen (Brasilien, Chile, Kirgistan, Kolumbien, Nepal, Nigeria, Peru, Sibirien) und ließ sich von deren Verbindung zur Natur und zu veränderten Bewusstseinszuständen inspirieren. Ihr Verständnis der Welt entwickelte sich zu einem vielfältigen, wandelbaren Multiversum, das sie in ihren Gemälden ausdrückt. Seit 1994 präsentiert sie ihre Werke in Ausstellungen in Europa, Nordamerika und darüber hinaus.
Seit 1993 vermittelt sie im Kontext von Wahrnehmung rituelle Körperhaltungen, die über Rhythmus zu Wachtrance führen. Als Gastprofessorin (2004/2005) an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig vermittelte sie Studierenden einen veränderten Blick auf Kunst und Leben. Ihre Lebenswege zeichnen sich durch das Hinterfragen gewohnter Sichtweisen aus, um Betrachterinnen und Betrachter eines Kunstwerks zu einem neuen Blick auf die Wahrnehmung anzuregen. Zudem verfasste sie elf Bücher und zahlreiche Artikel zu den Erfahrungen und Erkenntnissen aus den farbigen Welten des Bewusstseins.
Nanas Website: visionary-art.de


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