Kok(o)snüsse: Kurioser Kokainschmuggel
Die «Koksnüsse» wurden an ein Labor zur weiteren Untersuchung überreicht. Die Kolumbianische Nationalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Herausgefunden werden soll, an welche Personen genau die tropischen Schmuggelfrüchte adressiert waren und wer sie präpariert hat.
Dass Kartelle ihre Drogen in Früchten «verpacken», ist keine Seltenheit mehr. So fanden spanische Behörden in der Hauptstadt Madrid 2017 bereits eine Ladung Kokosnüsse, die mit liquidem Kokain befüllt waren. 2018 folgte dann der Fund mehrer hohler Ananas-Früchte – ebenfalls in Madrid – in denen das Stimulans geschmuggelt werden sollte. Auch 2020 fand man im Flughafen von Gatwick in England eine solche Ladung «illegaler Früchte und Gemüse».
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