Happy Birthday, Alan Watts, John C. Lilly und Syd Barrett!
1938 heiratete er Eleanor Everett, seine erste Frau, und zog in die USA. Ein Studium der anglikanischen Episkopaltheologie in den Vereinigten Staaten von Amerika, das er 1944 abschloss, machte ihn zum Akademiker. Training im öffentlichen Sprechen und sein Studium machten ihn schließlich zu einem episkopal-christlichen Priester. Als Kaplan der Northwestern University erhielt er 1950 ein Angebot der American Academy of Asian Studies in San Francisco, das er nicht abschlagen konnte: Er begann eine Professur an der Hochschule. Damit lebte er von 1951 an im Bundesstaat Kalifornien.
Watts war Autor zahlreicher Literatur zu den Themen Psychedelika, Spiritualität, Meditation, Selbstausdruck und Individualität. Sein Werk The Way of Zen, das er mit 42 Jahren vollendete und das sich mit dem Zen-Buddhismus auseinandersetzt, wurde zum Bestseller. Seine Schriften, z.B. Kosmologie der Freude, gelten bis heute als Standardwerke der 68er-Hippie-Bewegung sowie psychedelischer Kultur und Lebensweisheit und waren stets von einer holistischen, multidisziplinären, ökumenischen und alle Religionen einbeziehenden Weltanschauung geprägt.
Auch seine gesprochenen Referate, von denen viele auf Tonband aufgenommen wurden, erfreuen sich bis heute großer Beliebtheit und sind zahlreich im Internet zu finden, u.a. auf YouTube, udn werden häufig in elektronischer psychedelischer Musik gesamplet.
John Cunningham Lilly (geboren am 6. Januar 1915, gestorben am 30. September 2001) war ein Biophysiker, Neurowissenschaftler und Arzt. Der im US-amerikanischen Bundesstaat aufgewachsene Lilly ist Erfinder des Floating-Tanks, der ein Mittel zur endogenen, also substanzfreien Bewusstseinsveränderung bzw. -erweiterung darstellt, und dessen Entwicklung 1954 abgeschlossen wurde. Auch er trug mit zahlreichen Literaturerzeugnissen maßgeblich zur Theoriebildung eines umfassenderen psychedelischen Weltbildes bei. Zu nennen seien hier z.B. Das Zentrum des Zyklons und Programmierung und Metaprogrammierung des menschlichen Biocomputers, aber auch alle anderen Bücher von Lilly Nachdem Lilly 1938 am California Institute of Technology seinen Abschluss machte, studierte er an der Geisel School of Medicine des Dartmouth College. Seinen Masters Degree erwarb er 1942 an der Pennysilvania School of Medicine. 1959 gründete der Neurophysiologe das Communications Research Institute, dessen führender Kopf er bis 1968 war. Seine Arbeit dort umfasste u.a. sprach- und kommunikationswissenschaftliche Untersuchungen mit Delfinen. So versuchte er beispielsweise mithilfe einiger Mitarbeiter, den Meeressäugern das Sprechen der englischen Sprache beizubringen. Während dieser Zeit lernte er auch Lysergsäurediethylamid (LSD-25) kennen, welches er gemeinsam mit Ketamin in Floating-Tank-Experimenten studierte. Von Ketamin entwickelte der Delfinforscher im Laufe der Jahre bedauerlicherweise eine starke Abhängigkeit. John Lilly verbrachte seine letzten Jahre in Hawaii. Dort kleidete er sich zuweilen gerne als Frau.


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