Hanf
Hanf-Museum in Japan
In der beschaulischen Kleinstadt Nasu, die auf der japanischen Hauptinsel Honshu im gleichnamigen Landkreis liegt, betreiben Cannabis-Aktivisten seit 2001 das Taima-Museum, welches Interesse an kulturhistorischen Hintergründen rund um das Nutz-, Heil- und Rauschkraut wecken soll.
Das Museum passt zum kleinen Städtchen in der Präfektur Tochigi, denn diese Region Japans ist die größte Quelle für Cannabis, das dann in verschiedene Produkte verarbeitet wird, z.B. Fischernetze, Schuhwerk oder Seile. Da Hanffasern robust und reißfest sind, eignen sie sich besonders gut zur Textilherstellung. Junichi Takayusu ist Direktor des Ausstellungsortes und langjähriger Cannabisaktivist. Ermöchte zur Entstigmatisierung der Cannabispflanze beitragen. In seinem Museum bietet er neben Führungen auch Workshops zum Hanffaserweben an. Handwerk mit Hanf ist in Japan nämlich vom Aussterben bedroht.


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