Lucys Magazin - Logo Alles, was deinen Geist bewegt

Kultur

Gescheiterte Prohibition: LEAP Deutschland Spendenaktion 2025

Vor genau zehn Jahren, im Dezember 2015, erblickte in Berlin eine Organisation das Licht der Welt, deren Botschaft seitdem unmissverständlich im Raum steht: Der sogenannte „Krieg gegen Drogen“ ist gescheitert. Die Rede ist von LEAP (Law Enforcement Against Prohibition) Deutschland e.V., dem deutschen Ableger eines globalen Netzwerks, das Richter, Polizisten, Juristen und andere Vertreter der Strafverfolgungsbehörden vereint. Die Gründer von LEAP Deutschland eint die tiefe Überzeugung, dass die aktuellen Maßnahmen zur Drogenbekämpfung nicht nur ineffektiv, sondern kontraproduktiv sind.
LEAP_Titelbild-300x150
Gescheiterte Prohibition: LEAP Deutschland Spendenaktion 2025 -

Ihre Mission ist klar: Aus den eigenen Erfahrungen an der Front der Prohibition heraus fordern sie eine rationale, humane und auf Fakten basierende Drogenpolitik. In den vergangenen zehn Jahren hat sich LEAP Deutschland zu einem wichtigen Akteur in der deutschen Drogenpolitik-Debatte entwickelt. Durch die einzigartige Expertise seiner Sprecher – Personen, die die negativen Auswirkungen der Prohibition aus erster Hand kennen – gelang es dem Verein, die Diskussion um Entkriminalisierung und die Regulierung von Substanzen wie Cannabis maßgeblich zu versachlichen.

LEAP hat auf Konferenzen, in politischen Gesprächen und in den Medien unermüdlich die negativen Folgen der Prohibition aufgezeigt: von der Kriminalitätsförderung über die unnötige Belastung der Justiz und Polizei bis hin zur gesellschaftlichen Stigmatisierung. Der Erfolg der Arbeit von LEAP Deutschland manifestiert sich nicht zuletzt in den aktuellen politischen Entwicklungen. Die Organisation beansprucht, mit ihrer Aufklärungsarbeit entscheidend dazu beigetragen zu haben, den politischen Wandel voranzutreiben, der unter anderem zu den ersten Schritten der Cannabis-Legalisierung in Deutschland geführt hat.

Dieser Durchbruch wird als direkter Beweis dafür gewertet, dass die Stimme derjenigen, die die Prohibition an vorderster Front erlebt haben, gehört wird. Dennoch betont LEAP Deutschland, dass die Arbeit noch lange nicht abgeschlossen sei, da die Teilerfolge der Cannabis-Regulierung lediglich ein erster Schritt auf dem Weg zu einer umfassenden, menschenzentrierten Drogenpolitik darstellen.

Der Kampf für eine rationale und humane Drogenpolitik in Deutschland geht weiter, und LEAP (Law Enforcement Against Prohibition) Deutschland e.V. ruft zur Unterstützung auf.

Um die begonnene Aufklärungsarbeit, die Vernetzung mit politischen Entscheidungsträgern und die Präsenz in den Medien auch im kommenden Jahr 2025 kraftvoll fortsetzen zu können, startet der Verein seine jährliche Spendenaktion.

Die Organisation betont, dass die Expertise von Richtern, Polizisten und Juristen, die die Folgen der Prohibition hautnah erlebt haben, für eine faktenbasierte Debatte essenziell ist.

"Ihre Unterstützung ist essenziell, um unabhängige Expertise in die Drogenpolitik einzubringen und den weiteren Weg zu einer menschenwürdigen und gerechten Regulierung zu ebnen," heißt es vonseiten des Vereins.

Jeder Beitrag helfe LEAP dabei, das übergeordnete Ziel zu erreichen: eine Gesellschaft, in der die Drogenpolitik positiv wirkt und die Gemeinden sicherer macht.

Die Organisation lädt herzlich ein, Teil von LEAP-Deutschland zu werden und/oder mit einer Spende zu unterstützen:

Bankverbindung:
IBAN: DE83 4306 0967 1154 8821 00

BIC: GENODEM1GLS

Kontoinhaber: LEAP (Law Enforcement Against Prohibition) Deutschland e.V.

Oder direkt über die Webseite https://leap-deutschland.de/spenden/

Anzeige
hormagazin

Kommentare

Anzeige
banner-fur-den-forderkreis

Kultur

Screenshot-2025-12-29-at-13-34-11--e1767011688483
Harvard: Sammlung über Transzendenz
In den kommenden Monaten launcht das Center for the Study of World Religion der Harvard-Universität sein Archiv mystischer Erfahrungen.

Neueste Top Artikel

Kultur

Coca-Blaetter

Der Kampf um das kulturelle Erbe und den rechtlichen Status einer Pflanze, die den Rohstoff für einen globalen Milliardenmarkt liefert.

Xtra Wem gehört die Coca?
Coca ist nicht gleich Kokain – und doch behandelt das internationale Drogenkontrollsystem die Pflanze wie eine verbotene Droge. Indigene setzen sie seit Jahrhunderten für...

Kultur

Vorschau-Barnim-Schlutze
Xtra «Wir befinden uns in einer globalen Transformation»
Unter dem Namen Akasha Project produziert Barnim Schultze aus Berlin psychedelische Musik und Audiokunst, die beim Hören psychoaktive Zustände und ein erweitertes Bewusstsein...

Kultur

tim-cooper-FolqiosWgdM-unsplash-scaled

Die kalte Faust der Repression

Xtra Drogenkrieg in Russland
Russland führt Krieg, nicht nur gegen die Bevölkerung der Ukraine, Georgiens oder Tschetscheniens. Russlands Innenpolitik ist von Gewalt, Willkür und Ausgrenzung bestimmt. Die...