FDA-Gremium lehnt MDMA-Therapie bei PTBS ab
Auch sei anhand der Studien, die in dieser Sache vom MAPS-Pharmaunternehmen Lykos vorgenommen worden waren, keinesfalls bewiesen, dass MDMA bei der psychischen Erkrankung wirksam bzw. von Vorteil sei. Überdies hatten laut Presseberichten ehemalige Probanden behauptet, dass unerwünschte Nebenwirkungen und Vorkommnisse von der Studienleitung nicht gemeldet wurden - so beispielsweise Selbstmordgedanken, die sich nach der Behandlung eingestellt haben sollen. Auch werfen diese Studienteilnehmer den Studienleitern Voreingenommenheit vor, was die Ergebnisse verfälscht hätte.
Die Empfehlung des Gremiums ist zwar schwerwiegend, aber nicht bindend. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die FDA die Behandlung entgegen der Empfehlung ihres beratenden Ausschusses dennoch genehmigt.
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