Drogenpolitische Lockerungen in Schottland?
So schlug Bain im September 2021 vor, dass Personen, die mit sogenannten Klasse-A-Stoffen aufgegriffen werden, nicht mehr strafrechtlich verfolgt werden sollen, sondern lediglich eine polizeiliche Verwarnung sowie – wenn nötig und vom Konsumenten gewollt – einen Therapiebehandlungsplatz erhalten.
Klasse-A-Stoffe sind, neben Klasse-B- und Klasse-C-Stoffen, die vom britischen Advisory Council on the Misuse of Drugs als »gefährlich« eingestuften psychoaktiven Substanzen, z.B. Kokain, MDMA und Psilocybin-Pilze.
Damit ist Schottland das erste Land des Vereinigten Königreiches, das ein Umdenken innerhalb der Drogenpolitik anstrebt.
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