CSU-Bürgermeister mit Kokain erwischt
Der Fall wurde vom CSU-Ortsverband Neubiberg öffentlich gemacht und führt nun zu politischen Turbulenzen: Die ursprünglich geplante Aufstellungsversammlung zur Kommunalwahl 2026 wurde verschoben, um „die Nominierungsveranstaltung nicht zu belasten“.
In einer Stellungnahme kündigte Pardeller transparentes Vorgehen an – so wolle er die Öffentlichkeit über den Fortgang informieren. Die Staatsanwaltschaft habe bislang kein offizielles Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Für Pardeller, der 2020 mit rund 55,8 % der Stimmen zum Bürgermeister gewählt wurde, kommt der Vorfall zu einem ungünstigen Zeitpunkt: Er hatte sich im Juni vom Ortsverband bereits einstimmig als Kandidat für die kommende Wahl aufstellen lassen und galt binnen der CSU als Hoffnungsträger im Münchner Umland.
Seine bisherige politische Laufbahn war durch eine Reihe von Initiativen in Bildung, Infrastruktur und kommunaler Kooperation gekennzeichnet.
Ob Pardeller weiterhin als Kandidat antreten bzw. wie die CSU mit dem Vorgang umgehen wird, ist offen. Bis zu einer gerichtlichen Entscheidung gilt für ihn die Unschuldsvermutung. Der Fall schlägt nicht nur in Neubiberg, sondern im gesamten südöstlichen Landkreis München politische Wellen – und könnte potenziell Auswirkungen auf die bevorstehenden Kommunalwahlen haben.


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