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Kultur

»Beauftragter FÜR die Drogen«

Der drogenpolitische Verein JES Bundesverband (JES steht für Junkies, Ehemalige und Substituierte) veröffentlichte am 15. Januar 2022 einen Internet-Artikel, in welchem ausführlich dargelegt wird, warum die bisherige CDU/CSU-Drogenpolitik in all ihren Zielsetzungen gescheitert ist. So heißt es auf der Webpräsenz des Bundesverbandes: »Sie wollten die Verfügbarkeit von Drogen reduzieren – Heute sind mehr Substanzen am Schwarzmarkt verfügbar als je zuvor. Sie wollten die Zahl der Drogenkonsument*innen reduzieren – Insgesamt gibt es trotz massiver Kriminalisierung und Präventionsbemühungen mindestens genausoviel Konsument*innen wie zuvor. Sie wollten die Verfügbarkeit von Drogen reduzieren – Heute sind Drogen überall in unterschiedlicher Qualität und für kleines Geld erhältlich. Sie wollten den Schwarzmarkt massiv Einschränken – Heute ist die organisierte Kriminalität im Bereich Drogen dominanter als je zuvor«. Quelle: www.jes-bundesverband.de Weiterhin geben die Autoren des Artikels Auskunft über die Haltung der CDU/CSU gegenüber dem neuen Drogenbeauftragten der Bundesregierung Burkhard Blienert (SPD). So twitterte der innenpolitische Sprecher der CDU Alexander Throm anlässlich der Ernennung Blienerts zum neuen Bundesdrogenbeauftragten statt Glückwunschen seine konservativen Bedenken: »Die Ampel hat aktuell den neuen #Drogenbeauftragten ernannt. Mit Burkhard Blienert übernimmt ein Mann, der sich seit langem für die #Legalisierung von #Cannabis einsetzt, das Amt, in dessen Zeichen eigentlich die Themen #Prävention, #Gesundheits- und #Opferschutz stehen. Da bekommt der Begriff „Drogenbeauftragter“ jetzt eine ganz neue Bedeutung: Als Beauftragter FÜR die Drogen.« Quelle: twitter.com Der JES Bundesverband setzt sich für eine menschenwürdigere und nonrepressive Drogenpolitik im deutschsprachigen Raum ein. Zahlreiche Safer-Use- und Aufklärungsprojekte untermauern die wichtige Arbeit des Bundesverbandes. Abstinenzparadigmen sowie pauschale Urteile über Konsumentinnen und Konsumenten bzw. Suchtkranke lehnt der Verein ab. Quelle: www.jes-bundesverband.de
Der drogenpolitische Verein JES Bundesverband (JES steht für Junkies, Ehemalige und Substituierte) veröffentlichte am 15. Januar 2022 einen Internet-Artikel, in welchem ausführlich dargelegt wird, warum die bisherige CDU/CSU-Drogenpolitik in all ihren Zielsetzungen gescheitert ist. So heißt es auf der Webpräsenz des Bundesverbandes:
»Sie wollten die Verfügbarkeit von Drogen reduzieren – Heute sind mehr Substanzen am Schwarzmarkt verfügbar als je zuvor. Sie wollten die Zahl der Drogenkonsument*innen reduzieren – Insgesamt gibt es trotz massiver Kriminalisierung und Präventionsbemühungen mindestens genausoviel Konsument*innen wie zuvor. Sie wollten die Verfügbarkeit von Drogen reduzieren – Heute sind Drogen überall in unterschiedlicher Qualität und für kleines Geld erhältlich. Sie wollten den Schwarzmarkt massiv Einschränken – Heute ist die organisierte Kriminalität im Bereich Drogen dominanter als je zuvor«. Quelle: www.jes-bundesverband.de
Weiterhin geben die Autoren des Artikels Auskunft über die Haltung der CDU/CSU gegenüber dem neuen Drogenbeauftragten der Bundesregierung Burkhard Blienert (SPD). So twitterte der innenpolitische Sprecher der CDU Alexander Throm anlässlich der Ernennung Blienerts zum neuen Bundesdrogenbeauftragten statt Glückwunschen seine konservativen Bedenken:
»Die Ampel hat aktuell den neuen #Drogenbeauftragten ernannt. Mit Burkhard Blienert übernimmt ein Mann, der sich seit langem für die #Legalisierung von #Cannabis einsetzt, das Amt, in dessen Zeichen eigentlich die Themen #Prävention, #Gesundheits- und #Opferschutz stehen. Da bekommt der Begriff „Drogenbeauftragter“ jetzt eine ganz neue Bedeutung: Als Beauftragter FÜR die Drogen.« Quelle: twitter.com
Der JES Bundesverband setzt sich für eine menschenwürdigere und nonrepressive Drogenpolitik im deutschsprachigen Raum ein. Zahlreiche Safer-Use- und Aufklärungsprojekte untermauern die wichtige Arbeit des Bundesverbandes. Abstinenzparadigmen sowie pauschale Urteile über Konsumentinnen und Konsumenten bzw. Suchtkranke lehnt der Verein ab. Quelle: www.jes-bundesverband.de
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