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Kultur

1V-LSD: Nächste (noch) legale LSD-Alternative

Nachdem die LSD-Alternativen 1P- bzw. 1cP-LSD wie erwartet illegalisiert wurden, ist mit 1V-LSD die nächste Alternative auf dem Markt: 1-Valeroyl-Lysergsäurediethylamid-hemi-L-tartrat, kurz 1V-LSD oder 'Valerie'. Die Substanz wird in den szenetypischen Onlineshops für die sogenannten Research Chemicals (RC) vertrieben, wo sie als Prodrug von LSD (Vorläufersubstanz) beworben wird. Als Standarddosis werden 150 µg angegeben, wobei die subjektive Wirkung in etwa der von 1CP-LSD entsprechen soll – mit Ausnahme der visuellen Effekte, die bei 1V-LSD stärker ausfallen sollen. Lange wird die Substanz aller Voraussicht nach nicht legal bleiben, bevor sie dem Verbotswahn der Prohibitionspolitik per NpSG zum Opfer fallen wird. Wie planlos diese Vorgehensweise eigentlich ist und welche Probleme sie produziert, sah Hans Cousto schon, als das Gesetz angekündigt wurde: «Das NpSG ist nichts anderes als ein Ansporn für Forscher, neue psychoaktive Substanzen aus anderen Stoffgruppen zu entwickeln und auf den Markt zu werfen. Mit dem neuen Gesetz wird die Situation verschärft, nicht entschärft. (…) Die Verbotspolitik bei psychotrop wirkenden Substanzen erfüllt ihren Zweck nicht und muss als gescheitert klassifiziert werden. Wir brauchen für den Gesundheitsschutz nicht noch mehr Gesetze und Paragraphen, sondern mehr Drogenkultur, einen regulierten Markt mit Qualitätskontrollen und ein neutrales vertrauenswürdiges Informationssystem». Konkrete Forschungen und Erfahrungsberichte sind auf den gängigen Plattformen bisher nicht auffindbar, sodass über die Sicherheit der Substanz noch keine verlässlichen Aussagen möglich sind. Es kann jedoch damit gerechnet werden, dass die ersten 1V-LSD-Tripberichte aus der Community nicht lange auf sich warten lassen werden. Dirk Netter
1V_LSD
1V-LSD: Nächste (noch) legale LSD-Alternative -
Nachdem die LSD-Alternativen 1P- bzw. 1cP-LSD wie erwartet illegalisiert wurden, ist mit 1V-LSD die nächste Alternative auf dem Markt: 1-Valeroyl-Lysergsäurediethylamid-hemi-L-tartrat, kurz 1V-LSD oder 'Valerie'. Die Substanz wird in den szenetypischen Onlineshops für die sogenannten Research Chemicals (RC) vertrieben, wo sie als Prodrug von LSD (Vorläufersubstanz) beworben wird. Als Standarddosis werden 150 µg angegeben, wobei die subjektive Wirkung in etwa der von 1CP-LSD entsprechen soll – mit Ausnahme der visuellen Effekte, die bei 1V-LSD stärker ausfallen sollen. Lange wird die Substanz aller Voraussicht nach nicht legal bleiben, bevor sie dem Verbotswahn der Prohibitionspolitik per NpSG zum Opfer fallen wird. Wie planlos diese Vorgehensweise eigentlich ist und welche Probleme sie produziert, sah Hans Cousto schon, als das Gesetz angekündigt wurde:
«Das NpSG ist nichts anderes als ein Ansporn für Forscher, neue psychoaktive Substanzen aus anderen Stoffgruppen zu entwickeln und auf den Markt zu werfen. Mit dem neuen Gesetz wird die Situation verschärft, nicht entschärft. (…)
Die Verbotspolitik bei psychotrop wirkenden Substanzen erfüllt ihren Zweck nicht und muss als gescheitert klassifiziert werden. Wir brauchen für den Gesundheitsschutz nicht noch mehr Gesetze und Paragraphen, sondern mehr Drogenkultur, einen regulierten Markt mit Qualitätskontrollen und ein neutrales vertrauenswürdiges Informationssystem».
Konkrete Forschungen und Erfahrungsberichte sind auf den gängigen Plattformen bisher nicht auffindbar, sodass über die Sicherheit der Substanz noch keine verlässlichen Aussagen möglich sind. Es kann jedoch damit gerechnet werden, dass die ersten 1V-LSD-Tripberichte aus der Community nicht lange auf sich warten lassen werden. Dirk Netter
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